Erben der Wächter

Tuesday, December 06, 2005

Die Rückkehr des Azubis

Lange ist es her, dass ich etwas geschrieben habe.
Natürlich hat das auch einen Grund. Prüfungen und ein kleiner Zwischenurlaub.

Mein Kopf qualmt jetzt noch, wenn ich auch nur Ansatzweise zurück an die Klausuren denke.
Rechnungswesen...
Viele Azubis werden sich fragen: Wieso lerne ich diesen Mist überhaupt noch? Im Berufsleben erledigt das alles ein Programm und hier in der Schule darf ich noch alles per Hand machen?
Ja, dass ist mehr als nur lächerlich sondern auch Berufshindernd.
Es interessiert später keinen einzigen Chef, ob du per Hand Rechnungswesen beherrscht wie ein König, sondern ob du auch mit dem ReWe - Programm umgehen kannst oder nicht.
ReWe - Programm... Wir haben da so eine Probe bekommen. „Gehalt und Lohn“ vom Stollfuß Verlag. Kennt das wer?
Unsere jetzige Buchhaltung ist sich zu fein das Programm zu installieren oder gar mal die Verpackung zu öffnen um das Handbuch zu lesen.

Mein Kurzurlaub war auch sehr schön. Von Freitag bis heute.
Es war einfach nur herrlich, mal nicht früh morgens aufstehen zu müssen.
Vor allem Freitag nicht, da ich an diesem Tag Geburtstag hatte!
Ja, ja – Schon wieder ein Jahr älter. Nun ist es nicht mehr weit her, bis ich in Rente gehen kann!
Was mich dieses Jahr so überrascht hat war, dass mir Leute die ich über 10 Jahre kenne und fast wöchentlich sehe, nicht Gratuliert haben. Vielleicht bin ich diesen Personen auf den Schlips getreten, weil ich nie zu ihren Innerwöchentlichen Saufgelagen gekommen bin?
Nun, in der Woche einen Trinken wäre ja ok, doch die trinken mehr als „einen“ die Woche. Eher eine Pulle Schnaps am Tag.
Aber egal; Was habe ich getan in der Zeit?
Ausgeschlafen und auf dem Essener Weihnachtsmarkt gearbeitet bei meinen Eltern, dann zum ersten mal in diesem Jahr geshoppt und dann nochmals ausgeschlafen!
Hach, war das schön!

Und nun sitze ich wieder hier vor dem Betriebs Computer, warte darauf das Aufträge ins Haus flattern und bearbeite weiterhin mein Referat. 3 ½ Seiten habe ich ja schon.


Schönen Tag noch
Lars

Monday, November 21, 2005

Auf der Überholspur

Was ein Freitag/Samstag/Sonntag...

Am Freitag ist im Betrieb nicht viel passiert. Samstag und Sonntag durfte ich als „Therapeut für Frauenprobleme“ dienen. 9 Stunden am stück. Am Wochenende durfte ich auch noch auf dem Essener Weihnachtsmarkt arbeiten was dazu führte, dass ich auch am Wochenende Kunden beraten durfte sowie keinen Tag ausschlafen konnte.

„[...], dass mein Azubi motivierter zur Arbeit kommt“.
Dies war ein Kommentar in meinem Blog und dazu möchte ich gerne etwas sagen.
Ein Arbeitgeber sollte schon bei den Vorstellungsgesprächen erkennen können, ob die Person die sich Vorstellt auch wirklich Interesse an diesem Berufszweig hat oder nicht.
Ich selbst mag meinen Job was aber nicht bedeutet, dass ich den Betrieb lieben muss.
Letzteres hindert mich aber nicht daran, zu jedem Kunden freundlich zu sein und die Arbeit gewissenhaft zu erledigen, welche in meinem Bereich liegt.

Ein Azubi, ob ein werdender oder nicht, muss wenigstens einen funken Interesse mit in den Betrieb bringen und in den Beruf.
Es nutzt weder dem Arbeitgeber etwas noch dem Arbeitnehmer, wenn der Azubi nicht einmal die Füße hochkriegt. Und das ist gefährlich.
Denn auch wenn viele Azubis denken sie seien Unkündbar – Sie sind es. Und das kann schneller gehen als man denkt.
Ein kleines Beispiel...
Ein guter Freund von mir hatte letztes Jahr eine Ausbildungsstelle angenommen. Gezwungenermaßen. Er hatte weder Lust auf, Zitat: „Diesen Scheiß!“ noch, Zitat: „Auch nur etwas Interesse bei diesem –zensiert- zu Arbeiten[...]“. Er hat also nur das nötigste getan. Kaffee kochen und im Internet surfen. Er hat nicht einmal die Probezeit überstanden.

Sehr viele Arbeitgeber sehen dies leider viel zu spät und ich rate jedem jener sich mehr um seine Auszubildenden zu kümmern. Redet mit ihnen. Gebt ihnen Aufgaben und lasst sie nicht vergammeln. Denn das ist der größte Lustschinder für einen Azubi.
Hat der Azubi etwas zu tun, so ist er still. Und wenn es zuviel ist – Es ist besser als sich an den Daumen zu spielen, weil man nichts zu tun hat.

Der gestrige Tag war – wie jeder Montag – gut.
7 Stunden Schule, 2 ½ Stunden Arbeiten. Keine Überstunden, keine Beschwerden, keine Aufträge. Und unser Server hat den Geist aufgegeben. Den durfte ich also neu Hochfahren, was so 5 Minuten dauerte. Diese Zeit nutzte ich dazu mir mal den Serverraum vorzuknöpfen und ihn etwas zu Säubern. Nun könnte ich da glatt vom Boden Essen!

Zu Hause habe ich dann „House of Wax“ und „So was wie Liebe“ geguckt. Letzterer ist wirklich gut gemacht. Den ersten Film kann man aber getrost in die Tonne kloppen.

Mal schauen, was heute so auf mich zukommt, ich bin mit guter Laune gerüstet!


Schönen Tag noch


Lars

Friday, November 18, 2005

Das nicht ganz ernstgemeinte "How to be..." für Azubis

Hier nun wir versprochen kleine Tipps für werdende Azubis.

- Lerne Kaffee zu machen
- Behärsche di deudsche sprahche in seihner follen prahcht
- Wenn der Chef im Sommer sagt „Es Schneit!“, dann schneit es auch
- Habe morgens schon einen Honigmund am Telefon und keinen Kater von 5 Jahren
- Lass dich nicht Mobben!
- Wenn Praktikanten da sind – Zeig ihnen wie man Kaffee kocht


Mobben ist in vielen Betrieben zur Alltäglichkeit geworden.
Als ich angefangen habe fing es sogar schon an. Alle (Damen) mussten ein 1 jähriges Praktikum vollbringen, bevor sie die Ausbildung antreten konnten. Ich nicht und das hat allen gestunken. Irgendwann ging mein PC nicht mehr. Als er wieder ging waren all meine Daten auf dem Server gelöscht, dann waren andere wichtige Daten gelöscht. Alles soll ich gemacht haben. So fing es an.
Meine erste Reaktion war, dass ich tief durchgeatmet habe und mir nichts bei diesem Kindergetue gedacht habe. Nun, mein Chef hat sich aber was dabei gedacht und gab natürlich mir für alles die Schuld.
Das einzigste was ich dann tun konnte – da mein Chef mir mit Kündigung drohte – war diese Person (ich habe mir eine von denen ausgesucht) zu „entfernen“.
Ich weiss nicht ob ich als Mobber geboren bin, aber sie hat es keine weiteren 2 Monate geschafft mir gegenüber zu sitzen und hat gekündigt bzw. das Arbeitsverhältnis wurde mit beidseitiger Einverständnis aufgelöst.
Danach haben sich die andere nicht mehr getraut.

Was ich damit sagen will ist; Lasst euch nicht unterkriegen unter keinen Umständen. Gibt es eine Hilfsstelle für euch; Sucht sie auf. Gibt es sie nicht wie bei uns; Löst das „Problem“ selbst.
Ein Auszubildender i. d. Probezeit ist gerne ein Ziel von Praktikanten welche bis dato hervorragende Arbeit geleistet haben.
Lasst euch nichts gefallen. Außer vom Chef. Denn der Chef hat immer recht!

Mein Tag gestern war mal etwas spannender. Es war genügend zu tun und am späteren Abend als ich zu Hause war wurde mir mitgeteilt, dass ich – als ich vorgestern früh eingeschlafen bin – mal wieder nur Schwachsinn von mir gegeben habe.

Bruder: Du bist aber gestern früh eingeschlafen...
Ich: Jo, war müde vonner Arbeit.
Bruder: ...und hast vergessen die 3 Kerzen, den Pc, dass Licht im Terrarium und die Salzsteinlampe auszumachen.
Ich: Ups *pfeif*
Bruder: Ich kam rein mit *****, und haben erst einmal die Kerzen ausgeblasen. Du hast übrigens in Klamotten geschlafen.
Ich: Hab euch gar nicht bemerkt!?
Bruder: Kein Wunder. Als ***** gesagt hat „Blas mal die Kerzen aus sonst brennt noch die Bude ab.“ und ich das dann auch getan habe war noch alles ok. Als ***** dann aber fragte wie man den PC ausmachen müsste und du dann locker wie aus der Hosentasche im Halbschlaf gesagt hast „Einfach nur Pusten...“, da wussten wir das du nicht wach warst.
Ich: OMG! (Übersetzung: Oh my God! / Oh mein Gott!)

Man kann mich im Schlaf richtig ausnutzen. „Lars, hast du mal 1.000 Euro für mich?“
„mblgrmpf, hier....einfach nur Pusten...ZzzzZzzz“.
Wenn ich später mal Kinder habe dürfen die das nie erfahren, sonst bin ich dran!


Und nun noch einen schönen Tag. Morgen folgen bessere und ernstgemeintere Tipps für Azubis. Heute ist Freitag – Da konnte ich nicht ernst sein.

Vergebt mir.


Schönen Tag noch!

Lars

Thursday, November 17, 2005

Typischer Tag eines Azubis

Mittwoch war mal wieder der typische „Lars, du bist an allem Schuld!“ -Tag.
Ich bin schuld daran, dass die Kunden Ware stornieren, ich bin Schuld daran, dass unser Chef keine klaren Aussagen macht und ich bin schuld daran, dass das Eichhörnchen von nebenan weder Schokoladenriegel isst noch ein Pils trinkt.

Als Azubi macht man heutzutage in den wenigsten Betrieben noch das, was man eigentlich lernen sollte. Wieso diese art der Ausbildung schon lange nicht „Mädchen für alles“ heißt, kann ich euch leider nicht beantworten.

Viele Ausbildungsstellen sind ja der Auffassung, dass ein Azubi sich das schon alles selbst beibringen kann, was in der Abschlussprüfung (welche aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil bestehen) abgefragt wird.

Gestern habe ich auch – oh Wunder! – mein Gehalt bekommen. Mit „nur“ 16 Tagen Verspätung!
Gestern war ein Paradebeispiel, wie dämlich manche Chefs sind.

Chef: „Rufen Sie mal bei XY an und Fragen Sie was mit der Auftragsbestätigung ist.“
Ich: „Wird gemacht!“

Der Lieferant sagte mir, dass die Auftragsbestätigung bereits vor einer Woche geschickt wurde und man nun auf die Vorkasse warte.

Ich: „XY teilte mir mit, dass die Auftragsbestätigung sowie Pro forma Rechnung vor einer Woche das Haus verlassen haben.“
Chef: „Das wollte ich gar nicht wissen! Das weiss ich! Sie sollten da Anrufen und diese nochmals verlangen – WIE ICH ES GESAGT HATTE!!!“

Meinem Chef dann an den Kopf zu werfen, dass er sich klarer ausdrücken solle, anstatt neben der Bahn zu reden habe ich allerdings gelassen.
Ich bin vielleicht auch sein Lieblingsziel, da ich das einzigste männliche Wesen im Büro bin.
Gut, er als Ausbildungsleiter sitzt auch hier – Aber an dem hat sowieso keine Interesse.

Sicher, es gibt auch Betriebe in denen man wirklich nur das tut, was man machen soll (laut Ausbildungsvertrag o./u. ä.) – Aber es gibt auch Betriebe in denen das nicht so ist.
Man muss Überstunden machen (was heutzutage Pflicht ist), tut Dinge die man eigentlich nicht zu tun braucht und steckt Schimpfe für Dinge ein die man niemals getan hat.
Ganz so schlimm wie ich es nun darstelle ist es natürlich nicht. Ich überziehe gerne Situationen um Sachverhalte zu verdeutlichen.

Morgen folgt dann das kleine 1 mal 1 für werdende Azubis und wie man zu so einem wird.


Schönen Tag noch
Lars

Wednesday, November 16, 2005

Dienstag, 16.11.2005 – Und die Welt geht doch nicht unter!

Gestern war ein typischer Tag in der Firma.
Wenig zu tun und wenn etwas zu tun war, handelte es sich um beschwerden.
Wie schön, dass ich mich – Dank der Ausbildung – schon selbst Belügen kann und es auch noch glauben würde.
Ja, lügen habe ich hier gelernt. Sehr gut sogar!
Genauso wie die Tatsache, dass ich mit einem schlichten Brief, höflich formuliert, einen Menschen so zur Schnecke machen kann, dass er mich am liebsten vierteilen würde.

Als ich gestern um 18:30 Uhr zu Hause war, durfte ich zuerst helfen den Wagen mit Ware Vollzustopfen, da meine Eltern auf dem Essener Weihnachtsmarkt einen Stand haben.
Mäntel, Hüte und dergleichen aus Australien. Am Donnerstag geht es los und enden tut es am 23.12.2005. Mein Geburtstag sowie Weihnachten werden also nur sporadisch gefeiert.
Ausmachen tut es mir ja nichts, da ich auch meinen 18. Geburtstag so gefeiert habe, aber da ich es sowieso nicht auf Geburtstagsfeiern abgesehen habe (noch nie?) ist das eigentlich egal. Wir werden an dem Tag schön Essen gehen (Essen in Essen, ha, ha) und dann ist es auch schon vorbei.
Auf jeden fall bin ich gestern, da meine Herrin (Freundin) länger arbeiten musste, zu Hause beim Buch-Lesen eingeschlafen. Unabsichtlich. Heute morgen hatte ich dann 20 Anrufe in Abwesenheit und 8 SMS’. Ich hasse Handys. Ist euch schon einmal aufgefallen, dass diese blöden Dinger immer dann Rumbimmeln, wenn man gerade wirklich keine Zeit hat?
Bei einer Klausur, beim Essen, auf der Toilette, beim Sex. Das Ding klingelt immer.
Noch schlimmer finde ich diesen Klingentonhype. Meine Güte, wenn ich so scharf auf eine Band bin, muss mein Handy dann auch noch diese Melodie Bimmeln, bis mir der Song zum Hals heraus hängt?
Ich bleibe beim Uralten „Klingellingelling!!!“. Auch muss ich das Handy nicht noch tunen, damit es noch ein wenig lauter ist, sodass, wenn es klingelt, die Oma vom anderen ende der Straße noch mitbekommt, dass ich gerade einen ganz wichtigen Anruf bekommen habe.

Ich habe heute morgen mal aufs Konto geguckt. Immer noch kein Gehalt drauf. Ich hasse diese Firma, ich hasse meinen Chef. „Wann bekomme ich mein Gehalt?“ – „Wie, du hast das noch nicht? Das werde ich mal überprüfen!!!“. Seine typischen ausreden.
Das die Firma noch nie etwas auf die Reihe bekommen hat, außer Kunden zu vergraulen ist mir ja schon nach 3 Wochen aufgefallen, aber das nun auch Gehälter nicht pünktlich ausgezahlt werden kenne ich erst seit 3 Monaten.
Aber Arsch zusammenkneifen und durch. Wenn ich die Ausbildung zu ende habe ist mir der Betrieb sowieso egal. Nun muss er nur so lange überleben, bis ich die Ausbildung zu ende habe. Ob das wohl klappt?
Ich weiss es nicht.

Ach...und heute gibt es Spaghetti Bolognese zum Mittag.
Aus der Mikrowelle – Ich freue mich jetzt schon tierisch auf die Pampe.


So long

Lars

Tuesday, November 15, 2005

Schule beendet, was nun?

Eine Ausbildung muss her!

Für viele Jugendliche ist es heutzutage schwer sich zu Entscheiden, was sie nun machen möchten und was nicht.
In der heutigen Zeit ist es allerdings so, dass sich so gut wie keiner aussuchen kann was er denn nun machen möchte und was nicht. Oder sie denken nicht über die Tischkante hinaus, meinen alles wäre nach der Ausbildung vorbei usw..

Dem ist aber nicht so!
Jeder kann sich nach einer vollendeten Ausbildung weiter fortbilden, was dazu führt (führen wird!), dass man in anderen Positionen Arbeiten kann.
Natürlich haben viele nicht einmal eine Ausbildungsstelle gefunden, weil nichts "frei ist".
Leider Gottes ist es aber so, dass sich viele Bewerber keine mühe bei ihren Bewerbungsschreiben geben ist leider auch ein trauriger Punkt in der Geschichte der „unspektakulären Bewerbungen".
Die Bewerbung muss ausgefallen sein, sie muss etwas Aussagen. Eine 0815-Bewerbung sagt weder etwas aus, noch ist sie schön zu Lesen.

Ich habe mich bei meiner jetzigen Firma Beworben als ich 19 war. Nun bin ich 21 und nähere mich nicht nur stark den 30 sondern auch der Abschlussprüfung.

Ich Arbeite in einer Firma mit 4 Auszubildenden (2 im Büro, 2 im Lager), 3 Praktikanten, 3 Fahrern, einer Dame i. d. Buchhaltung und einer Geschäftsführerin.
Das Klima selbst ist...komisch. Manchmal wünschte ich mir, man dürfe aus persönlichen Gründen Leute in Seen, Teiche oder Teergruben werfen. Mit einem 30Kg Stein am Bein versteht sich. Aber als Azubi muss man ja ruhig sein und schlucken.

Wie ihr aber seht arbeite ich in einer kleinen Firma. Das positive daran ist, dass man sich untereinander gut kennen lernt und man auch mal Aufgaben in völlig anderen Bereichen übernimmt.
Ob das gut ist? Nun, manche wünschten sich mehr Abwechslung zu haben. Die habe ich.
Ok, dass war gelogen. Bei uns trudeln wenig Bestellungen ein, was dazu führt, dass wir sehr wenig zu tun haben (*schnieft*)

In diesem Blog werde ich alles über meine Ausbildung zum GuAK (Groß- und Außenhandelskaufmann) schreiben und über mich.

Ich freue mich über jeden Kommentar zu meinen Texten und werde die guten unter Ihnen sehr beherzigen und diese vielleicht sogar in Texten von mir beantworten.


Liebe Grüße

Lars

Monday, November 14, 2005

Das Grauen hat einen Namen...

...und es heißt Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann.

Könnte ich in die Vergangenheit reisen, ich glaube ich würde mich selbst für diese Entscheidung geißeln.
Zumindest bei der Auswahl des Betriebes.
Ich reiße mir nun schon 2 ½ Jahre den Arsch auf und mache trotzdem weiter.
Ich glaube ich habe da so eine Ader für. Ich steh drauf!

Gestern war der Tag eigentlich ganz ok, ich kann mich nicht Beklagen.
Ich hatte bis 14:30 Uhr Schule und dann durfte ich für 1 ½ Stunden noch im Betrieb Arbeiten.
Zu tun war dort allerdings nicht wirklich etwas. Kunden hatten sich – wie jeden Tag – beschwert anstatt zu Bestellen. Nachdem ich mit einer Stimme aus Honig und Schleim mich dann im Namen aller Mitarbeiter, Mütter, Väter und Vorfahren entschuldigt habe, war der Kunde ruhig und der Tag vorbei.

Zu Hause habe ich dann noch etwas für die Prüfung vorbereitet. Ein mehr oder minder dämliches Werbeschreiben an Firma Unbekannt. Hach, wie Verdummend doch die IHK ist.Wie die es überhaupt zustande bringen Luft zu holen frage ich mich heute Abend, denn nun sitze ich wieder im Büro und tue so als hätte ich etwas zu tun.